Das leckerste & leichteste Lemon Curd

Lemons_clip_art_hight

Als ich zum ersten Mal die tollen Zitronen-Lemon-Curd-Cupcakes von Dani gemacht habe, bin ich durch etliche Supermärkte getigert auf der Suche nach dem berühmten Lemon Curd. Fehlanzeige! Kein Supermarkt in meiner Nähe hatte diese Zauberzutat. Ich hatte aber auch keine Lust, mir im Internet das Curd zu bestellen. Ich wollte jetzt und sofort das Rezept ausprobieren. Also habe ich mir gedacht: Google doch mal! Gesagt, getan und gefunden. Ach, das schaut ja garnicht so schwer aus. Also rein in die Küche und ausprobieren.

Tat garnicht weh! Aber das superwitzige war, das ich in meinem Lemon Curd eine Zutat komplett vergessen hatte: die gute Butter! Und somit ist mein Curd etwas leichter geworden. Aber schmecken tut es verdammt gut.

Und hier ist nun mein Rezept:

Lemon Curd á la Nicole

Zutaten (etwa 3 Gläser je 200 ml)
150 ml Zitronensaft (von etwa 4 unbehandelten Zitronen)
225 g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
3 Eier (Größe M)
1 gestrichenen Teelöffel feine Speisestärke

Zubereitung
1. Zitronen heiß waschen, trocken reiben und die Schale abreiben. Zitronen auspressen, 150 ml Saft abmessen. Schale und Saft in einen Topf geben.

2. Zucker, Vanillezucker, Eier und Speisestärke dazugeben. Alles mit einem Schneebesen unter Rühren bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Die heiße Masse sofort randvoll in Gläser füllen. Mit Schraubdeckeln (Twist-off®) verschließen.

Lemon-Curd nach dem Erkalten im Kühlschrank aufbewahren. Bei dunkler und kühler Lagerung im Kühlschrank soll sich das Curd zwei Wochen halten. Bei mir hält es nie solange! 😉

Eure Nicole

Flirty Cookies mit Erdnusss-Date

Der Weekend-Quickie pausiert erstmal. Dafür bin ich dabei andere schöne Backexperimente zu Starten. Zum Beispiel diese leckeren Cookies. Beim Reinbeißen in diesen Cookie offenbart sich erst das salzige-süße Geheimnis. Wenn man es einmal gekostet hat, kann man garnicht mehr aufhören.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Flirty Cookies mit Erdnuss-Date

Zutaten (für ca. 24 Stück)
12 Schokoladen-Karamellbonbons (z.B. Riesen von Storck)
100 g weiche Butter
70 g cremige Erdnussbutter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei (Gr. M)
200 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
100 g geröstete und gesalzene Erdnüsse

Zubereitung
1. Die Karamellbonbons quer halbieren. Butter, Erdnussbutter, Zucker und Vanillezucker mit den Schneebesen des Rührgeräts cremig rühren. Ei zugeben und ca. 1 Minute unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und mit den Knethaken des Rührgeräts unterkneten. Erdnüsse unterkneten.

2. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig ca. 24 Kugeln formen, mit je 1/2 Bonbon füllen. Das funktioniert so: Mit dem Daumen eine Mulde in die geformte Teigkugel drücken, den halbierten Schoko-Karamellbonbon in die Mulde setzen, den Teig wieder darüber zusammen drücken und den Cookie leicht mit der Handfläche plätten.
Je 12 Teighäufchen auf die Bleche legen (mit der Naht nach unten), dabei etwas flacher drücken und in eine runde Form bringen.

3. Bleche nacheinander im heißen Backofen je ca. 10 Minuten backen. Cookies auf dem Blech auskühlen lassen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Diese wunderbare Rezept habe ich übrigens aus der Zeitschrift LECKER Mutti kocht am Besten. Mir persönlich waren die Kekse aber zu riesig, deshalb habe ich kleinere Cookies gebacken.

Keep calm and bake!

Eure Nicole

Rum-Cakepops

Nach dem gestrigen herzigen Kuchen haben wir noch jede Menge rote Kuchenreste übrig. Was könnte man damit noch Schönes machen? Wie wäre es mit:

20140509_101425_1

Rum-Cakepops

Zutaten für ca. 28 Stück
500 g Kuchenreste
80 g weiche Butter
6 Esslöffel Rum (ersatzweise Orangensaft)

Zum Ummanteln: 400 g Zartbitter-Kuvertüre und 28 Cakepop-Sticks und Verzierungen (Kokosraspel oder Nonpareills)

1. Alles in einer Schüssel mit einem Knethaken verrühren. Dann mit den Händen nochmal verkneten. Aus der Masse ca. 28 Kugeln formen und für 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

2. In der Zwischenzeit hackt ihr 400 g dunkle Kuvertüre und  schmelzt sie im Wasserbad.

3. Kugeln aus dem Gefrierschrank nehmen und eine Seite vom Stick ca. 2 cm in die Kuvertüre tauchen, eine Kugel vorsichtig auf das Ende mit der Kuvertüre raufstecken (nicht zu tief stecken). Sollten die Kugeln kaputt gehen, ist die Teigmasse noch zu weich und sie müssen noch ein paar Minuten mehr in den Gefrierschrank. Jetzt die Kugel in der Schokolade drehen bis sie vollständig bedeckt ist. Hochnehmen und leicht den Stick schütteln, damit der Rest abtropft.  Verzierung draufgeben und auf ein mit Backpapier belegtes Blech aushärten lassen.

20140509_101731

Keep calm and bake!

Eure Nicole