Lina, die kühle Blonde

Die gemütliche Zeit bricht an. Draußen wird es kalt und drinnen backt im Ofen die superleckere Lina und verbreitet einen köstlichen Duft. Ich liebe diese Zeit, wenn es zuhause so wunderbar heimelich wird und es gaaaanz viel Zeit zum Kuscheln gibt.

Kommen wir auf die leckere Lina zurück, die aus dem Ofen duftet. Sie ist eine wirkliche Blonde, hat aber auch den gewissen Biss. Meine Kinder sind ganz verrückt nach ihr. Sie ist mit allem zu kombinieren, für nix zu schade. Scheut sich nicht vor etwas Rustikalem und mag es auch es auch mal süß.

Bevor ich noch stundenlang von ihr schwärme, stelle ich sie euch mal vor.

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Die blonde Lina

Zutaten
500 g Weizenmehl (Type 550)
1 Päckchen Trockenhefe
1 Teelöffel Zucker
1 guten Teelöffel Salz
250 ml lauwarmes Wasser
3 Esslöffel Sesamsamen+4 Esslöffel zum Draufstreuen
etwas Milch zum Bestreichen

Zubereitung
1. Das Mehl in eine Schüssel geben und mit der Trockenhefe gut mischen. Den Zucker, das Salz, 3 Esslöffel Sesam und zum Schluß das lauwarme Wasser dazugeben. Mit einem Knethaken gut vermischen.

2. Die liebe Lina mag es übrigens schön kuschelig, deswegen decken wir sie jetzt für eine gute Stunde mit einem Küchentuch zu und stellen sie an einen warmen Ort.

3. Wenn sie schön geruht hat, heizen wir den Ofen auf 200 Grad an. Kneten die gute Lina nochmal ordentlich durch, packen sie in eine gefettete Kastenform (oder wer hat in die Gummiform) und bestreichen sie mit Milch. Jetzt die leckeren Sesamsamen oben drauf und nochmal etwas ruhen lassen.

4. Jetzt kommt die Gute in den Ofen für 45 Minuten bei 180 Grad. Wer eine schöne Kruste oben mag, der stellt noch ein feuerfestes Schälchen mit Wasser in den Ofen.

5. Riecht ihr das? Was für ein traumhafter Geruch die liebe Lina verströmt. Nach der Backzeit darf die Lina noch ein wenig auf dem Gitter auskühlen. Lebensdauer der Guten ist aber leider nicht lange. Tut uns leid, Lina! Du bist einfach zu lecker!

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Herbstliche Grüße!

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Kein Knack & Back, aber echt fix…

Immer wieder Sonntags, gibt es bei uns Brötchen. Mal gekaufte aus Zeitnot, die allerdings dementsprechend schmecken, und mal frische. Vorausgesetzt ich denke abends dran, den Hefeteig anzusetzten. Letztens stand ich aber da und hatte weder die gekaufte noch die frische Variante. Jetzt fertig machen und zum hiesigen Bäckerhöcker gehen? Nee? Viel zu kalt da draußen. Also mal schnell recherchiert im Netz und auf dieses Rezept gestoßen. Hierfür brauch man nicht viel Zeit und sie sind wunderbar lecker. Und sogar noch ein Stückchen gesünder als die Weißmehlvariante.

Selbstgebackene Quarkbrötchen

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Zutaten (ca. 15 Brötchen)
500 g Mehl
1 Packung Backpulver
1 Prise Salz
25 g Zucker
2 Eier
500 g Quark
Körner zum Draufstreuen

Zubereitung:
1. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und gut verkneten.

2. Den Teig zu Bällchen formen. Wer als Topping noch Sesam oder Sonnenblumenkerne mag, bestreicht sie dann mit Wasser und bestreut sie damit.

3. Die Brötchen bei 200 °C etwa 20 Minuten backen.

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Ganz fix und sehr lecker!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag!

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Käse-Schinken-Brötchen

Diese wunderbaren, schnellen und wandelbaren Brötchen habe ich auf einem meiner Lieblingsblogs bei Miss Blueberrymuffin’s kitchen gefunden. Mir persönlich war es etwas zuviel Wurst und Käse, deshalb habe ich das Rezept etwas leichter gemacht. Das Tolle an diesem Rezept ist die Wandelbarkeit. Je nachdem, was man im Hause hat und nach was man Lust hat, rührt zusammen.

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Zutaten (für 12 große Brötchen)
300 g Mehl (Type 405)
250 g Magerquark
100 g geraspelten Käse (Emmentaler)
5 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl
5 EL Vollmilch
1 Päckchen Backpulver
ca. 100 g Salami/ Kochschinken/Schinkenwürfel

Zubereitung
1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Dann die Wurst in Würfel schneiden.

2. Mehl und Backpulver mischen. Danach alle Zutaten in eine große Schüssel geben und gut mixen (Knethaken).

3. Eine handvoll Teig zu einem Brötchen formen und auf das Backpapier legen.

4. Die Brötchen kommen für ca. 30 Minuten in den Ofen und werden bei 180 Grad backen.

Wenn ihr zwei verschiedene Sorten machen möchtet, teilt ihr den Teig und gebt dann Salami oder Schinken hinzu. Ihr könnt auch nach Lust und Laune mit Gewürzen experimentieren. Ich habe übrigens eine große Menge von diesen leckeren Brötchen gemacht und einige in den Gefrierschrank gerettet. Sie lassen sich wunderbar im Backofen wieder aufbacken.

Keep calm and bake!

Eure Nicole