Pflaume 3. 0, die Letzte

So, ich mache es kurz und schmerzlos. Heute poste ich das letzte Pflaumenrezept. Die kleinen Dinger sind zweifelsohne echt lecker, aber irgendwann ist Schluß! 😉

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Heute habe ich ein absolut tolles und einfaches Rezept. Ist zwar nicht ganz Backen, aber es wird im Backofen gemacht:

Pflaumenmus im Backofen

Hä? Im Backofen? Ja, im Backofen. Oder habt ihr Lust stundenlang am Herd zu stehen und das Mus zu rühren? Ick och nicht, wie der Berliner so schön sagt.

Also, schnappt euch euren Bräter, legt dort ca. 3 Kilo entsteinte Pflaumen rein und kippt 500 Gramm Zucker oben drauf und stellt es einfach in den Backofen. Den Ofen noch nicht anmachen. Die Pflaumen-Zucker-Mischung muss Saft ziehen. Am Besten so zwei Stunden lang. Man sieht es ganz deutlich!

Dann das Ganze bei 180 Grad vor sich hinschmoren lassen. Nach einer Stunde könnt ihr mal schauen, wie es aussieht und umrühren. Vorher lohnt es sich nicht zu schauen. Man kann wunderbar den lieben netten Haushalt währenddessen machen oder ein gutes Buch lesen. In 30 Minuten_Abständen würde ich jetzt schauen und umrühren. Bei mir hat es ca. drei Stunden gedauert. Es sollte noch etwas Flüssigkeit vorhanden sein, da es noch ein wenig nachdickt.

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Jetzt die Pflaumen raus (am Besten in ein anderes hohes Gefäß) und den guten alten Passierstab nehmen und alles kleinmachen. In die vorbereiteten warmen Gläser geben und Deckel rauf.

Und ihr habt das leckerste Pflaumenmus für den Herbst.

Keep calm and bake!

Eure Nicole

Und wenn Du meinst es geht nicht mehr….

…kommt von irgendwo ein Regenbogen-Einhorn her!

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Ich bin so aufgeregt! Denn ich warte darauf, das meine Kinder samt Oma aus dem Urlaub wieder eintreffen. Das waren verdammt harte drei Wochen ohne meine kleinen Rabauken.

Als Willkommensgruß habe ich mir von der lieben Miss B. das tolle Rezept für die Rainbow Unicorn Cookies geschnappt und getestet. Das war wieder eine wunderschöne kreative Austobung. Ich gehe jetzt den Zuckerguß abwischen und die Zuckerperlen einsammeln! 😉

In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes buntes Wochenende!

Eure Nicole

Think neonpink

Als ich letztens im Baumarkt war, konnte ich nicht an diesem genialen Neonpink vorbeigehen. Es schrie förmlich nach „Nimm mich mit und kauf mich“. Okay, ich habe versucht mich zu wehren, aber wie ihr seht, es hat gewonnen! 😉 Lasst uns pink und fröhlich sein, dann kommt zurück der Sonnenschein. Und was machen wir mit der tollen Farbe? Wie wäre es mit einer coolen Etagere?

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Also man nehme einen Glasteller und ein schönes Glas. Vergesse das Neonpink nicht und den Sekundenkleber. Ach, und Zeitungspapier, es sei denn ihr steht auf neonpinke Flecken auf dem Balkon. Eigentlich spricht die Anleitung für sich selber, daher habe ich auf Step-by-Step-Fotos verzichtet.

1. Den Teller erst von der einen Seite, dann von der anderen Seite ansprühen. Zwischendurch gut trocknen lassen. Das Gleiche bitte mit dem Glas machen. Ich habe mir ein besonders schönes Glas mit Tropfenmuster ausgesucht. Sieht irgendwie hübscher aus. Aber jeder wie er es mag.

2. Nach dem vollständigen Trocknen der Farbe, kleben wir das Glas und den Teller mit Sekundenkleber zusammen. Achtet auf eure Finger!

Und, easy-peasy fertig! Kann man nirgendwo kaufen und ist einzigartig.

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Ich wünsche euch noch einen pinken Tag!

Eure Nicole

Pflaume 2.0 im Blogroll

Es ist kaum zu glauben, aber ich habe wirklich alle 13 Kilo Pflaumen letzte Woche verarbeitet. Zum Schluß hatte ich folgende Situation: Keine Pflaumen mehr, aber total viele geniale Rezepte. Na ja die Saison der Pflaumen ist ja noch nicht vorüber. Heute möchte ich euch dieses tolle Rezept von Springlane vorstellen.

Pflaumen-Clafoutis

Pflaumen-Clafoutis

Viel Spaß damit und noch einen wunderschönen Tag!

Eure Nicole

Flip Flops und viel Wasser

Hach, war das gestern wunderschön. Meine liebe Freundin Bianca ist Schauspielerin und spielte bis gestern in dem Stück „Die kleine Seejungfrau“ mit. Da musste ich (obwohl meine Kinder nicht da sind) trotzdem hin. Das ganze Ambiente war einfach zauberhaft. Im Innenhof der Heckmannhöfen unter freien Himmel eine kleine Bühne. Das Stück war wundervoll inszeniert und die Kinder und Erwachsenen hatten ihren Spaß. Zum Schluß allerdings musste ich noch ein paar Tränchen wegdrücken. Alles in allem ein gelungener Nachmittag.

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Nun wollte ich meiner lieben Freundin natürlich eine Kleinigkeit mitbringen. Da kam mein Gedankenkarussell ins rotieren. Seejungfrau=Arielle. Was braucht eine Seejungfrau an Land, wenn sie Stümpfe (sagen Seejungfrauen zu Beinen) hat? Flip Flops! Ja, das ist es. Daher jetzt das Rezept für die tollen Flip-Flop-Kekse.

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Zutaten (für ca. 30 Stück)
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei (Gr. M)
200 g kalte Butter

für den Guß
1 sehr frisches Eiweiß
150 g Puderzucker
5 TL Zitronensaft
blaue Lebensmittelfarbe

Dekoration
1 EL Zuckersternchen oder Herzen
ca. 8 rote saure Bandnudeln

Werkzeuge
Strohhalm
Küchenmesser
Zahnstocher

Zubereitung
1. Für den Mürbeteig Mehl, Zucker, Vanillezucker, Ei und kalte Butter zu einem Teig verrühren. In einen Gefrierbeutel den gefertigten Teig mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen. Je mehr der Teig durchgekühlt ist, desto besser lässt er sich verarbeiten.

2. Fuß-Schablone auf dicken Karton zeichnen. Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ca. 3 mm dick ausrollen und die Schablone rauflegen. Mit einem Küchenmesser am Rand der Schablone entlangschneiden. Mit einem Strohhalm in den oberen Fußteil ein Loch stechen. Und ab in den Backofen für 10 Minuten damit.

3. Alle Kekse abbacken und auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

4. Den Guß in einer Küchenmaschiene zubereiten und in einen Gefrierbeutel füllen. Mein Geheimtipp ist in diesem Fall die Flasche von Wilton „Candy Making“. Man kann damit sauber arbeiten und falls etwas Guß übrig bleibt, stellt man ihn einfach in den Kühlschrank. Und Kinder können damit auch super verzieren. 😉

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5. Die ausgekühlten Kekse mit dem blauen Zuckerguß und den Sternen oder Herzen verzieren und gut trocknen lassen.

6. Die sauren Bandnudeln mit der Schere in jeweils 7 cm Stücke schneiden und jedes Stück nochmal längs halbieren. Jedes Stück nochmal längs in der Mitte bis auf ca. 0,5 cm durchschneiden. Die getrockneten Kekse vorsichtig mit einem Zahnstocher (an der Stelle des Strohhalmloches) durchstechen. Das nicht auseinandergeschnittene Ende der Bandnudel vorsichtig in das Loch stecken. Die beiden anderen Enden jeweils rechts und links an der Rückseite mit einem Tropfen Guß festkleben. Gut trocknen lassen. Fertig!

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Wenn Arielle Flip Flops gebraucht hätte, dann hätte sie garantiert diese ausgewählt!

Eure Nicole

Pflaume 1.0

Als ich gestern die 13 Kilo Pflaumen von meiner Freundin geliefert bekommen habe, musste ich ersteinmal meine Mutter anrufen. „Mum, was mache ich mit 13 Kilo Pflaumen?“ Die Antwort war: „Kind, back einen Kuchen, mach Kompott und friere den Rest ein!“ Ja klar, dachte ich. Problem eins: Keiner mag Kompott. Problem zwei: Tiefkühler ist wie immer voll! Also, frag mal Onkel Google, dachte ich mir. War garnicht so einfach. Kam irgendwie immer das Gleiche raus. Pflaumenkuchen in allen Varianten, mal mit Nüsse oder ohne, mal mit ner ordentlichen Portion Schmand noch obendruff. War irgendwie alles nicht so prickelnd.

Dann habe ich dieses Rezept gefunden: Pflaumentaler!

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Jaaaa, das ist es. Mit einem kleinen leckeren Topping, den Mandeln-Streuseln. Gesagt, getan. Und jetzt verrate ich euch das Rezept.

Pflaumentaler

Zutaten (für 12 Stück)
400 g Mehl
1 Packung Trockenhefe
150 ml lauwarme Milch
75 g Zucker
60 g weiche Butter
1 Ei (Gr. M)
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone oder auch die schnelle Variation aus dem Beutel
1 gute Prise Salz
für den Belag
700 g Pflaumen
125 g kalte Butter
175 g Mehl
125 g Zucker
je 1/2 Teelöffel Vanille- und Zimtpulver
50 g gehackte Mandeln

Zubereitung
1. Mehl, Hefe, Zucker, Butter, Zitronenschale und Salz in eine Schüssel geben. Die lauwarme Milch hinzugeben und mit dem Knethaken gut verrühren. Beim Rühren das Ei hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit einem Tuch abdecken und mindestens eine Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.

2. Hefeteig auf der Arbeitsfläche kurz durchkneten und zu einer Rolle formen. Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen.

3. Für den Belag Butter, Mehl, Zucker, Vanille, Zimt und Mandeln mit den Händen zu Streusel kneten.

4. Den Teig in 12 Scheiben schneiden und diese rund in 10-12 cm große Kreise ausrollen. Je sechs auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Pflaumen (Schnittstelle nach oben) belegen. Streusel zum Schluß noch rauf und im heißen Ofen bei 180 Grad 15-20 Minuten backen.

5. Abkühlen lassen auf einem Kuchenrost und dann nurnoch genießen.

Der Duft beim Backen ist einfach unbeschreiblich lecker.

Genießt es und seid gespannt, was ich noch alles aus Pflaumen mache!

Eure Nicole

 

Pflaumenflut

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Gestern hat mich meine Freundin gefragt, ob ich Pflaumen aus dem Garten haben möchte. Ich natürlich sofort JA geschrien. Nachmittags brachte sie mir die Pflaumen vorbei. Es sind so ca. 13 Kilo! Auweih, dachte ich! Soviel Pflaumenkuchen ist doch kein Mensch. Also dürft ihr euch in nächster Zeit auf das ein oder andere Rezept mit Pflaumen freuen. Das erste Rezept kommt schon heute Nachmittag!

Bis dahin genießt den Tag!

Eure Nicole

Melonen-Kekse

So, da bin ich wieder! Nach einer etwas umständlichen Rückreise mit Zwischenstop in München (ohne Koffer) über Nacht im Hotel am Flughafen. Das war vielleicht ein Durcheinander. Lustig war auch das Notfallkit von der Fluggesellschaft für das Hotel. Gut, das ich nur alleine fliegen musste und meine Mäuse das nicht mitmachen mussten. Meine beiden Mäuse haben das Glück noch drei weitere Wochen bei der Oma in der Türkei zu sein. Nur ich musste zurück.*seufz* Na ja, da ist Ablenkung das Beste.
In der Türkei gibt es ja herrliches Obst und Gemüse. Das war so lecker, das ich jetzt andauernd zuhause an Melonen denken muss. Dabei fiel mir ein tolles Keksrezept ein, das ich mal bei Miss Blueberrymuffin´s Kitchen gesehen habe.
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Melonenkekse

Zutaten (für ca. 16 Stück+Restkekse)
125 g Butter
125 g Zucker
einige Tropfen Vanille-Aroma
1 Ei
250 g Mehl
Lebensmittelfarbe in rot und grün
kleine, flache Schokotropfen
Zubereitung
1. Alle Zutaten (außer die Farbe und Schokotropfen) zu einem glatten Teig verarbeiten. Da wir den Teig noch Einfärben müssen, teilen wir ihn in folgende Teile: 300g für Rot, 130 g für Grün und 110 g Teig ungefärbt. Ich habe leider in meinem Repertoire keine weiße Farbe, daher habe ich den Teig einfach so gelassen. Wer hat und mag, kann ihn natürlich weiß einfärben.
2. Die Teige in die jeweilige Farbe einfärben. Alle Teige zu jeweils einer Rolle formen, in Folie einzeln einwickeln und für zwei Stunden in den Kühlschrank legen.
3. Nach der Kühlzeit nehmt ihr zuerst den hellen Teig raus und rollt ihn am Besten auf einer Backmatte aus. Achtet darauf, das er gleichmäßig ausgerollt ist und um eure rote Teigrolle komplett passt.
4. Nun legt ihr die rote Teigrolle auf euren hellen Teig und umrundet ihn komplett damit.
5. Das Gleiche macht ihr mit eurem grünen Teig.
6. Jetzt schneidet ihr mit einem scharfen Messer zuerst die ungleichmäßigen Enden ab. Und dann schneidet ihr ca. 1,5 cm dicke Scheiben ab. in der Mitte nochmal teilen und auf  ein vorbereitetes Backblech (mit Backpapier) legen. Die Schokotropfen als Kerne vorsichtig in die Melonenhälften reindrücken.
7. Die Kekse kommen für 10 Minuten bei 180 Grad in den Backofen. Danach auf einem Rost auskühlen lassen. Aus den abgeschnittenen Resten könnt ihr noch Kekskugeln formen, plattdrücken, aufs Blech und backen! 😉
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Sieht doch fast echt aus! Oder?
Ich vermisse meine süßen Mäuse und wünsche euch ein tolles Rest-Wochenende!
Eure Nicole